AP1

Netzwerk

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RJ45  

  • Standardstecker für Ethernet-Kabel (LAN-Verbindungen)  
  • Unterstützt verschiedene Geschwindigkeiten (z. B. 100 Mbit/s, 1 Gbit/s, 10 Gbit/s)  

LWL (Lichtwellenleiter)  

  • Glasfasertechnik für schnelle Datenübertragung  
  • Vorteile: Hohe Bandbreite, geringe Latenz, störungsfrei  
  • Nachteile: Teurer als Kupferkabel, empfindlicher  

Netzwerkkarte  

  • Hardware-Schnittstelle zur Verbindung eines Geräts mit einem Netzwerk  
  • Gibt es für Ethernet (kabelgebunden) und WLAN (kabellos)  

WLAN (Wireless Local Area Network)  

  • Kabellose Netzwerktechnologie basierend auf IEEE 802.11-Standards  
  • Verschiedene Standards (z. B. Wi-Fi 5, Wi-Fi 6) bestimmen Geschwindigkeit und Reichweite  

LAN (Local Area Network)  

  • Lokales Netzwerk innerhalb eines Hauses oder Unternehmens  
  • Verbindung über Ethernet oder WLAN  

Gateway/Router  

  • Router: Verbindet verschiedene Netzwerke (z. B. Heimnetz mit Internet)  
  • Gateway: Vermittelt zwischen verschiedenen Protokollen oder Netzwerken  

Switch  

  • Verteilt Netzwerkverkehr innerhalb eines LANs  
  • Arbeitet auf Schicht 2 (Data Link Layer) des OSI-Modells  

Access Point  

  • Erweitert WLAN-Abdeckung in einem Netzwerk  
  • Oft in Router integriert oder als eigenständiges Gerät

Netz mit Internet, Router, Switch und Access Point: Der Router verbindet das Heim- oder Firmennetz mit dem Internet, am Switch hängen die PCs per Kabel (LAN), der Access Point bindet Laptop und Handy per WLAN anNetz mit Internet, Router, Switch und Access Point: Der Router verbindet das Heim- oder Firmennetz mit dem Internet, am Switch hängen die PCs per Kabel (LAN), der Access Point bindet Laptop und Handy per WLAN an

DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)  

  • Automatische Vergabe von IP-Adressen innerhalb eines Netzwerks  
  • Erleichtert Netzwerkkonfiguration, da Geräte keine feste IP-Adresse benötigen  

NAT (Network Address Translation)

NAT übersetzt private IP-Adressen in eine öffentliche IP-Adresse für den Internetzugriff.

  • SNAT (Source NAT): Private → Öffentliche IP
  • DNAT (Destination NAT): Öffentliche → Private IP
  • PAT (Port Address Translation): Mehrere private Adressen teilen eine öffentliche IP

NAT/PAT: Drei Rechner mit privaten IP-Adressen 192.168.1.10 bis .12 hängen an einem Router, nach außen erscheinen alle unter einer öffentlichen IP 203.0.113.5. Die NAT-Tabelle ordnet jede private Adresse mit Port einem eigenen öffentlichen Port zuNAT/PAT: Drei Rechner mit privaten IP-Adressen 192.168.1.10 bis .12 hängen an einem Router, nach außen erscheinen alle unter einer öffentlichen IP 203.0.113.5. Die NAT-Tabelle ordnet jede private Adresse mit Port einem eigenen öffentlichen Port zu

IPv4

Internet Protocol Version 4 (IPv4) ist ein verbindungsloses, paketvermitteltes Protokoll zur Adressierung von Netzwerkteilnehmern. Es verwendet 32-Bit-Adressen, die in vier Oktette aufgeteilt sind (z. B. 192.168.1.1) und ist dadurch auf ca. 4,3 Milliarden Adressen begrenzt.

Aufbau einer IPv4-Adresse

Eine IPv4-Adresse besteht aus zwei Teilen:

  • Netzwerkanteil: Identifiziert das Netzwerk.
  • Hostanteil: Identifiziert das Gerät innerhalb des Netzwerks.

Subnetting

Subnetting unterteilt ein Netzwerk in kleinere Teilnetze, um Adressen effizienter zu nutzen und Broadcast-Domänen zu begrenzen. Die Subnetzmaske legt fest, welcher Teil der Adresse das Netz und welcher das Gerät bezeichnet, z. B. /24 = 255.255.255.0. Rechenweg und Beispiele stehen im Lernzettel Subnetting.

Private IPv4-Adressen

Diese Adressen sind nicht im Internet routbar und werden in privaten Netzwerken genutzt.

  • Klasse A: 10.0.0.0 - 10.255.255.255
  • Klasse B: 172.16.0.0 - 172.31.255.255
  • Klasse C: 192.168.0.0 - 192.168.255.255

Wichtige Sonderadressen

  • Netzwerkadresse: Erste Adresse eines Subnetzes (z. B. 192.168.1.0)
  • Broadcast-Adresse: Letzte Adresse eines Subnetzes (z. B. 192.168.1.255)
  • Loopback-Adresse: 127.0.0.1 für lokale Tests
  • APIPA: 169.254.0.0/16 (wird automatisch zugewiesen, wenn kein DHCP verfügbar ist)

IPv6

Internet Protocol Version 6 (IPv6) ist der Nachfolger von IPv4. Es verwendet 128-Bit-Adressen, geschrieben als acht Blöcke mit je vier Hexadezimalziffern (z. B. 2001:db8:85a3::8a2e:370:7334). Aufbau, Kürzungsregeln und Adresstypen stehen im Lernzettel IPv6.