AP1

Pseudonymisierung

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Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten so, dass sie ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen Person zugeordnet werden können.

Aus Originaldaten mit Name und Diagnose entstehen zwei getrennte Tabellen: Daten mit Pseudonym und Diagnose, die weiterverarbeitet werden, und eine Zuordnungstabelle von Pseudonym zu Name, die getrennt verwahrt wird und nur Befugten zugänglich istAus Originaldaten mit Name und Diagnose entstehen zwei getrennte Tabellen: Daten mit Pseudonym und Diagnose, die weiterverarbeitet werden, und eine Zuordnungstabelle von Pseudonym zu Name, die getrennt verwahrt wird und nur Befugten zugänglich ist

Unterschied zur Anonymisierung

  • Reversibel: Mit dem entsprechenden "Schlüssel" (Zuordnungstabelle) kann der Personenbezug wiederhergestellt werden.
  • Datenschutz: Die Daten bleiben personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Das Schutzniveau wird jedoch erhöht.

Sicherheit

Die Zusatzinformationen (Schlüssel) müssen:

  1. Gesondert aufbewahrt werden (Separation).
  2. Technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen (Zugriffsschutz).

Einsatz

Häufig in der medizinischen Forschung oder im Personalwesen, wo eine Re-Identifizierung nur für bestimmte Personen möglich sein darf.