Strukturierte Verkabelung
Strukturierte Verkabelung ist ein standardisiertes Verkabelungssystem für Netzwerke in Gebäuden, das eine flexible, skalierbare und einheitliche Infrastruktur bereitstellt.
Merkmale:
- Modular aufgebaut und hierarchisch strukturiert
- Unabhängig von spezifischen Netzwerktechnologien
- Unterstützt verschiedene Dienste
- Genormt durch Standards
Bestandteile der strukturierten Verkabelung:
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Primärbereich (Campus-Verkabelung)
- Verbindet verschiedene Gebäude eines Standorts
- Nutzt Glasfaser oder Kupferkabel
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Sekundärbereich (Gebäude-Verkabelung)
- Verbindet die Etagen eines Gebäudes mit dem Hauptverteiler
- Oft Glasfaser oder Kupfer (Cat 6/7)
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Tertiärbereich (Etagen-Verkabelung)
- Verbindet Etagenverteiler mit den einzelnen Netzwerkdosen
- Meist Kupferkabel (Twisted-Pair, z. B. Cat 6a, Cat 7)
Vorteile der strukturierten Verkabelung:
- Zukunftssicherheit: Unterstützt neue Technologien durch standardisierte Infrastruktur
- Flexibilität: Anpassbar an verschiedene Netzwerkarchitekturen
- Einfache Wartung: Klare Struktur erleichtert Fehlersuche und Erweiterungen
- Höhere Übertragungsgeschwindigkeiten: Optimiert für moderne Netzwerke (Gigabit-Ethernet, PoE)